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Bodenpflege & Reinigung Redaktion fussboden-ratgeber.de · Stand

Küchenboden putzen: Methoden und Mittel je nach Material

Inhalt 7 Abschnitte

Küchenboden putzen: Vorgehen und Mittel im Überblick

Beim Küchenboden putzen kommt es weniger auf Kraft als auf das passende Mittel an. Ein Boden, der nach dem Wischen schlierig bleibt, ist häufig mit zu viel oder dem falschen Reiniger behandelt worden. Der Boden aus Linoleum verlangt andere Pflege als ein Gussboden; maßgeblich ist stets die Pflegeanleitung des Herstellers. Wie Sie das passende Mittel wählen, erklärt der Beitrag Küchenboden wischen.

1. Vorbereiten

  • Bewegliche Gegenstände vom Boden räumen.
  • Groben Schmutz und Krümel saugen oder, auf Fliesen und Vinyl, mit weichem Besen entfernen. Auf Laminat saugen oder mit einem Mopp trocken aufnehmen, ein Besen wirbelt nur Staub auf.
  • Flecken ansehen, die eine Sonderbehandlung brauchen.

2. Mittel nach Material

  • Fliesen und Keramik: Warmes Wasser mit mildem, pH-neutralem Reiniger. Fugen gelegentlich mit weicher Bürste nacharbeiten.
  • Laminat: Nur trocken saugen oder wischen und nebelfeucht mit einem für Laminat geeigneten Reiniger nachwischen. Das Wasser darf nicht in die Fugen laufen. Kein Wachs, keine Öle, keine Seife, kein Dampf.
  • Holz und Parkett: Wenig Wasser. Geöltes Parkett wird mit Pflegemitteln für geölte Oberflächen gepflegt und bei Bedarf nachgeölt, lackiertes Parkett nicht. Mehr dazu unter Parkett geölt oder lackiert.
  • Naturstein: pH-neutraler Steinreiniger, keine Säuren.
  • Vinyl und Linoleum: Mildes Mittel, gut ausgewrungener Mopp, kein stehendes Wasser.
  • Quarzstein und Keramikplatten: Feuchtes Tuch mit mildem Reiniger, keine abrasiven Schwämme, sie können Kratzer verursachen.

3. Wischen

  • Reinigungslösung nach Angabe des Herstellers ansetzen, nicht stärker dosieren.
  • In gleichmäßigen Bahnen wischen, in der Richtung der Fliesen oder Dielen.
  • Bei hartnäckigen Flecken Mittel kurz einwirken lassen und mit weicher Bürste nacharbeiten.
  • Bei Bedarf mit klarem Wasser nachwischen, um Rückstände zu entfernen.

4. Nachbereitung

  • Boden trocknen lassen, bevor Sie ihn betreten (Rutschgefahr).
  • Heizgeräte zum Trocknen vermeiden, sie können Beläge belasten.

Hausmittel: was geht und was nicht

Hausmittel sind nicht für jeden Boden geeignet. Maßgeblich ist das Material.

  • Essig und Zitrone: Säuren greifen Naturstein, Zementfugen, Terracotta und Linoleum an. Auf glasierten Fliesen sind sie stark verdünnt vertretbar, danach klar nachwischen.
  • Natron: Als Paste für einzelne Flecken auf unempfindlichen Fliesen, danach gründlich abspülen. Nicht auf polierten oder empfindlichen Flächen.
  • Seifenlauge: Nicht für Laminat. Seife hinterlässt einen Film.
  • Olivenöl, Wachs, Holzöl: Nicht auf lackiertem Parkett und nicht auf Laminat. Auf geöltem Parkett nur nach Pflegeanleitung des Herstellers.

Technik beim Wischen

  • Wischrichtung: In Fliesen- oder Maserungsrichtung, das vermeidet Schlieren.
  • Wassertemperatur: Lauwarm genügt. Heißes Wasser belastet manche Beläge.
  • Mopp oder Tuch: Mopp für große Flächen, Tuch für Ecken und Kanten.
  • Regelmäßigkeit: Wie oft Sie wischen, hängt von der Nutzung ab.

Warum der Boden nicht sauber wird

  • Zu viel Reiniger: Hinterlässt einen Film, der Schmutz anzieht. Dosieren Sie nach Herstellerangabe.
  • Falsches Mittel: Seife oder Pflegemittel mit Filmbildnern führen zu Schlieren. Verwenden Sie Mittel, die zum Belag passen.
  • Stark verschmutztes Wasser: Wechseln Sie das Wasser, sobald es trüb ist.
  • Zu spät behandelte Flecken: Fett und Farbstoffe setzen sich fest. Vorbehandlung nach Herstellerangabe.
  • Grobschmutz nicht entfernt: Sand verschmiert und zerkratzt.

Pflege und Vorsorge

  • Regelmäßig reinigen: Mit einem auf das Material abgestimmten Mittel.
  • Flecken sofort aufnehmen: Mit Tuch oder Küchenpapier.
  • Schutz: Fußmatten an Eingängen, Filzgleiter unter Möbeln.
  • Kontrolle: Boden gelegentlich auf Schäden prüfen und kleine Schäden früh ausbessern. Mehr zu den Kosten finden Sie unter Küchenboden Kosten.

Reinigungsmittel und Werkzeuge

Mittel

  • Allzweckreiniger: Nur, wenn für den Bodentyp geeignet.
  • Laminatreiniger: Für Laminat geeignet, nebelfeucht anwenden.
  • Pflegemittel für Holz: Passend zur Oberfläche (geölt oder lackiert).
  • Steinreiniger: pH-neutral für Naturstein.

Werkzeuge

  • Mopp mit Mikrofaser: Gründlich, ohne zu kratzen.
  • Staubsauger mit Hartbodendüse: Entfernt Grobschmutz.
  • Handbürste: Für Ecken und Fugen.
  • Mikrofasertücher: Für Flecken und Randbereiche.

Prüfen Sie neue Mittel immer zuerst an einer unauffälligen Stelle und halten Sie sich an die Herstellerangaben.

Häufige Fragen zum Thema Küchenbodenreinigung

Wie reinige ich Fliesenböden am besten?

Mit einem pH-neutralen Fliesenreiniger. Wischen Sie in geraden Bahnen, um Streifen zu vermeiden. Essig ist für Zementfugen und Naturstein ungeeignet.

Was sollte ich bei der Reinigung von Holzfußböden beachten?

Wischen Sie nur nebelfeucht und nehmen Sie kein stehendes Wasser in Kauf. Geöltes Parkett wird nach Anleitung nachgeölt, lackiertes nicht.

Wie oft sollte ich meinen Küchenboden reinigen?

Das hängt von der Nutzung ab. Lose Verschmutzung nehmen Sie regelmäßig auf, Flecken sofort. Gewischt wird, wenn der Boden sichtbar schmutzig ist.

Welche Hausmittel eignen sich zur Küchenbodenreinigung?

Das hängt vom Boden ab. Auf glasierten Fliesen sind stark verdünnter Essig oder Natron-Paste möglich. Für Naturstein, Zementfugen, Laminat und Holz sind Säuren, Seife und Öle ungeeignet.

Was tun, wenn der Küchenboden nicht sauber wird?

Prüfen Sie Dosierung und Mittel. Häufig bleibt ein Film von zu viel oder falschem Reiniger zurück. Wechseln Sie das Wischwasser öfter und entfernen Sie vorher den Grobschmutz.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt. Mehr dazu

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